GABRIEL WOLFF

Gabriel_Wolff_Portraet, Foto: Anna Franken (https://www.annalev.com/)
Porträt Gabriel Wolff, Foto: Anna Fran­ken

KURZPORTRÄT

Gabriel Wolff, 1982 in Dachau gebo­ren, entwi­ckelte schon früh ein Inter­esse für Kalli­gra­phie. In Jeru­sa­lem, wo er später aufwuchs, stieß dieses Inter­esse auf die Tätig­keit der Sofrim, tradi­tio­nelle Torah-Schrei­ber. Seine Liebe zum Buch­sta­ben und zur Tinte fanden hier ihren ersten Halt. 

Seit seinen Jeru­sa­le­mer Jahren ist Gabriel stetig damit beschäf­tigt, hebräi­sche Kalli­gra­phie nicht nur zu absor­bie­ren, sondern stetig weiter­zu­ent­wi­ckeln. Seine evolu­tio­näre Einstel­lung zu dieser Kunst brachte ihn auf revo­lu­tio­näre Wege. In den letz­ten 15 Jahren, in denen er zuerst in Rotter­dam, dann in Buenos Aires und seit 2017 nun in Berlin wohn­haft seine Inspi­ra­tion sucht, hat er mehrere tausend Arbei­ten spezi­ell für Tattoos entwor­fen. Dazu gesellt sich in den letz­ten Jahren seine Arbeit auf Lein­wand und Papier, die in seinem Studio in Fried­richs­ha­gen zu sehen ist. 

Kontakt & Platt­for­men:

gabrielwolff.com 

KUNSTADVENT 2018

Sa 8.12. + So 9.12.2018 | jeweils 13–18 Uhr

Studio
Fürs­ten­wal­der Damm 463
12587 Berlin

Jüdi­sche Kalli­gra­phie für Tattoos als inter­ner Kultur­wi­der­stand

Hier auch Veran­stal­tun­gen, s.u.

Hier Programm zum Kunstadvent

Um Anmel­dung via e-Mail an eli@gabrielwolff.com wird gebe­ten, da der Raum im Studio begrenzt ist.

Sa 8.12. um 14 Uhr
So 9.12. um 16 Uhr 
WORKSHOP Hebräi­sche Kalli­gra­phie
Eine kurze Einfüh­rung in das hebräi­sche Alpha­bet. Während des Work­shops werden die Teil­neh­mer die hebräi­schen Buch­sta­ben kennen­ler­nen und ihre Namen auf Hebrä­isch gestal­ten. (Dauer ca. eine Stunde, geeig­net für Erwach­sene und Kinder.

So 9.12. um 13 Uhr 
Diskus­si­ons­runde: "ist eine neue jüdi­sche Iden­ti­tät in Deutsch­land möglich?"
Gabriel Wolff und Eli Fabri­kant spre­chen kurz ihre Erfah­run­gen als jüdi­sche Künst­ler in Deutsch­land an und laden ein, gemein­sam mit den Teil­neh­mern darüber zu reflek­tie­ren, wie ein inner­deut­sches jüdisch-nicht­jü­di­sches Verhält­nis aus der jetzi­gen poli­tisch korrek­ten Schock­starre erwa­chen kann.